2015/16 Erfahrungsbericht Aichi Prefectural University

kinpi3, FlickrHier beschreibt Franziska, Austauschstudentin in Aichi von 2015-16, ihre Erfahrungen:

Vorbereitung

Eine to-do-Liste abgearbeitet (bspw. Visum, Koffer)

Kosten

Meine monatlichen Ausgaben lagen zwischen 600 und 800 Euro. (+Flug mit ca 1000€)

Besonderheiten der Uni

Die Aichi Prefectual University ist im Vergleich zu Leipzig eine eher kleinere Universität, was es überschaulich macht. Es gibt auch immer wieder interessante Veranstaltungen für Austauschstudierende. Außerdem hat man immer einen Ansprechpartner, falls es mal zu Problemen oder ähnlichem kommen sollte.

Wege

Die Entfernung zwischen Wohnheim und Universität bzw. der Weg erscheint kürzer als erwartet. Leider waren die Kosten für das Monatsticket dafür teurer, als ich dachte.

Was mir gefallen hat:

An sich hat mir alles gut gefallen. Das Monatsticket für die Bahn ist leider etwas teuer.

Unbedingt mitzubringen:

Sicherheitskopien von Reisepass und anderen notwendigen Dokumenten (falls der Koffer nicht ankommt oder man den Reisepass etc verlieren sollte) Steckeradapter, ein wenig Bargeld (Handgepäck)

Was mir nicht gefallen hat:

Arztbesuche!!! Man muss trotz der japanischen Krankenversicherung,  in die man eintreten muss, immer noch 30% selbst bezahlen, wenn man einen Arzt besucht.

Wie lernt man Freunde kennen?

Am meisten vermisse ich den Alltag in Universität und Wohnheim. Ich habe in dem Jahr wirklich viele Freunde getroffen, die mir ans Herz gewachsen sind. Ich wurde in der Universität des öfteren angesprochen, wo ich herkomme oder warum ich in Japan bin. Und dann lernt man oft über diese Freunde noch weitere Freunde kennen. Ebenso gab es Veranstaltungen in Universität und Wohnheim, bei der man mit vielen Leuten in Kontakt kommen kann.

Was kann man dort unternehmen?

In Nagoya gibt es hin und wieder verschiedene Straßenfeste mit Umzügen, Musik und Essen. Es gibt auch einen Weihnachtsmarkt und ein Oktoberfest,  wo die Preise jedoch teurer sind als bei uns. Außerdem finden verschiedene Konzerte statt, die für diejenigen interessant sind, die sich für japanische bzw koreanische Musik interessieren. Nagoya bietet außerdem eine Burg, ein Wissenschaftsmuseum, einen Zoo, verschiedene Tempel und schöne Parks.

Kursempfehlungen:

Ich kann alle Kurse empfehlen, weil ich mit allen Lehrkräfte, bei denen ich den Unterricht besucht hatte, sehr zufrieden bin. Man kann neben Japanisch Kursen auch viel über Kultur lernen.

Fotocredit: kinpi3, Flickr

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